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Die Blume von Hawaii

Operette von Paul Abraham | Libretto von Emmerich Földes, Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda

Ein turbulentes und temporeiches Spiel um das Finden der wahren Liebe, die Zukunft Hawaiis und die Freuden des mondänen Lebens in Honolulu und Monte Carlo, an dessen Ende sich sage und schreibe vier glückliche Paare finden: Die hawaiianische Prinzessin Laya, der ihr seit Kinderzeiten versprochene Prinz Lilo-Taro, die schöne Insulanerin Raka, der amerikanische Admiral Stone und sein Sekretär John Buffy, die kesse Bessy Worthington sowie die beiden Jazz-Sänger Jim Boy und Suzanne Provence.

Anfang der 1920er-Jahre schwappte eine neue Art des Musikmachens über den Ozean nach Europa. Der Jazz wälzte binnen weniger Jahre das öffentliche Musikleben und die Unterhaltungsmusik völlig um. Unangefochtener König dieser letzten, wilden Operettenzeit in Berlin war Paul Abraham. Bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten war er der erfolgreichste Komponist seiner Zeit. Ab 1933 wurden seine Werke verboten, er emigrierte nach New York, wo er jedoch nicht an seine Erfolge anknüpfen konnte. Seit 2013 erleben seine Operetten eine Wiederentdeckung, vor allem durch Inszenierungen an der Komischen Oper Berlin.

Regie: Tamara Heimbrock
Musikalische Leitung: Florian Ziemen
Ausstattung: Julie Weideli
Produktion: Theater für Niedersachsen

Foto: Falk von Traubenberg